Reinigung der Nistkästen


Anfang Februar auf der Streuobstwiese.

Im Winter ist ein alter Kirschbaum fast auseinandergebrochen. Er musste daher stark zurückgeschnitten werden - Zeit die Wiese zu besuchen und auch nach den Nistkästen zu schauen.

Welchen Zeitpunkt soll man auswählen, um Nistkästen zu reinigen?

Dazu gibt es unterschiedliche Sichtweisen. Meist wird dazu geraten, dass die Reinigung im September nach der Brut erfolgen soll. In dieser Zeit dürften die Nistkästen unbewohnt sein.

Wir haben es jedoch nicht geschafft im letzten Herbst - und daher haben wir den Februar ausgewählt - bevor es losgeht mit der Brutzeit.

Auch das ist eine geeignete Zeit - wenngleich man damit rechnen muss, dann unter Umständen einen Bewohner im Nistkasten vorzufinden.

Wir waren vorsichtig am Werke und haben intensiv geprüft, ob sich vielleicht eine kleine Haselmaus oder ein Gartenschläfer im Nistkasten befindet. Glücklicherweise war das nicht der Fall - und wie schön: drei Nester haben wir gefunden - und hoffen, dass dort letztes Jahr erfolgreich gebrütet wurde. In einem Nistkasten war ein großes Wespennest - es hat sich also gelohnt, hineinzuschauen.

Es ging uns bei der Reinigung darum, Parasiten wie Vogelflöhe, Milben und Zecken zu entfernen.

Am Ende unserer Aktion ist also alles bereit für die Vogelkinder. Wir sind gespannt, ob wir im Frühsommer regen Flugverkehr an den Nistkästen beobachten können.

Und wir haben im Anschluss an die Reinigungsaktion auf der Wiese im eigenen Garten auch nach den Nistkästen geschaut.


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