Wildbienen ein geeignetes Zuhause gestalten

Wildbienennisthilfen sind eine schöne Sache:

auf der Margaretenwiese finden sich viele Kinder ein - sie haben hier die Möglichkeit, sich anzuschauen, wie Wildbienen ihre Eier ablegen und diese Bruthohlräume gut verschließen.


Circa zehn verschiedene Wildbienenarten und einige Grab- und Lehmwespenarten nutzen künstliche Nisthilfen.



Woraus besteht die Inneneinrichtung für die Wildbienennisthilfe?

- aus abgelagerten und entrindete Holzstücken oder Baumscheiben aus Hartholz (Eiche, Ahorn, Buche, Esche, …) sowie aus Stängeln oder Röhrchen, die man speziell für Nisthilfen erwerben kann.

In diese bohrt man circa 7 -10 cm lange, waagrechte Gänge mit 3 – 9 mm Durchmesser. Bohrweiten. Die Abstände der Löcher sollten im Holz mindestens 1 cm betragen.

wichtig: faserige Bohrlöcher vermeiden und ggf. abschmirgeln.

- gut geeignet sind auch hohle Stängel oder Röhrchen, die man im speziell für Nisthilfen erwerben kann Diese sollten tiefer angelegt sein als der äußere Rahmen.

- ist die Inneneinrichtung fertig empfiehlt sich ein Schutz mit Hasendraht (o.ä.), um Vögel abzuhalten.

- Standort: möglichst an einer sonnigen und windgeschützten Stelle montieren - idealerweise mit Ausrichtung nach Südosten bis Südwesten.

- Natürlich ist auch wichtig, dass die Umgebung stimmt: Wildbienen brauchen blütenreiche und naturnahe Gärten mit vielfältigem Angebot heimischer Pflanzenarten.


Wenige Wochen nach Fertigstellung unserer großen Bienennisthilfe auf der Wiese waren wir begeistert: Viele Wildbienen hatten ihre Eier schon untergebracht - andere waren noch eifrig mit dem Verschluss ihrer Röhren beschäftigt. Wir sind sicher 2023 werden viele Wildbienen schlüpfen.



Für diejenigen, die Wildbienen in den heimischen Garten locken möchten, ein

Literaturtipp: Fertig zum Einzug: Nisthilfen für Wildbienen, Leitfaden für Bau und Praxis – gelingt´s“ von Werner David, pala-Verlag 2020

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